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Die Bankiersfrau – La banquière

Spielfilm, Frankreich 1980
Regie: Francis Girod; Buch: Georges Conchon, Francis Girod; Dialoge: Georges Conchon; Kamera: Bernard Zitzermann; Ausstattung: Jean-Jacques Caziot; Ton: Jean-Pierre Ruh; Schnitt: Geneviève Winding; Musik: Ennio Morricone; Farbe: Eastmancolor; Produktion: Ariel Zeitoun, Partners Production, FR3, S.F.P., Gaumont

Mit: Romy Schneider (Emma Eckhert, die Bankiersfrau), Jean-Louis Trintignant (Horace Vannister), Jean-Claude Brialy (Paul Cisterne), Claude Brasseur (Largué), Jacques Fabbri (Moïse Nathanson), Jean Carmet (Du Vernet), Noëlle Chatelet (Camille Sowcroft), Marie-France Pisier (Colette Lecoudray), Daniel Mesguich (Rémy Lecoudray), Daniel Auteuil (Duclaux), Thierry Lhermitte (Devoluy), François-Régis Bastide (Justizminister), Claude Darget (Bourseuil-Martilly), Hubert Deschamps (Kommissar Meudon), Georges Conchon (Brehaud)


Paris im Jahr 1921: Die schöne und kluge Hutmacherin Emma Eckhert (Romy Schneider), die wegen einer lesbischen Liaison im Gefängnis saß, schafft trotz ihres sozialen Standes den Aufstieg in den französischen Geldadel und eröffnet eine eigene Bank. Dort bietet sie kleinen Sparern außergewöhnlichen Zinssätze, was ihr viel Erfolg und eine steile Karriere, aber auch die rücksichtslose Gegnerschaft der etablierten Bankiers einbringt. Deren Vertreter, allen voran der berechnende Bankier Vannister (Jean-Louis Trintignant) schlagen zurück und versuchen, die Konkurrentin auszuschalten.

Georges Conchon und Francis Girod legten der Handlung den authentischen Fall der Marthe Hanau zugrunde. Mit verschwendersicher Ausstattung, mit viel Samt und Seide sowie mit einer mitreißenden Jazz- und Charlestonmusik wurde der wandlungsfähigen Schauspielerin eine Paraderolle auf den Leib geschneidert. Der Film beschwört mit historischen Wochenschauaufnahmen die Atmosphäre der Dekadenz und des Untergangs. Francis Girod schwelgt in elegantem Dekor und betörend schönen Bildern. Romy Schneider entwickelte sich mit der "Bankiersfrau", die das Leben und die Liebe wie den Luxus und die Macht liebt, endgültig zur Symbolfigur des französischen Kinos. Es dauerte insgesamt sechs Jahre, bis die Produktion, eine der teuersten in Frankreich überhaupt, endgültig fertig gestellt war.

Wiederholung am 29. Mai und am 4. Juni, jeweils um 00.50 Uhr



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