Bitte haben Sie etwas Geduld. Die Seite wird geladen.


Samstag, 16. August 2003, um 20.15 Uhr


Die Felsentherme von Vals

Klicken Sie hier um einen kurzen Video-Ausschnitt des Dokumentarfilms zu sehen!
Modem / Kabel

Dokumentation von Richard Copans
ARTE France, Frankreich 2000, 26 Min.

Bereits zwei Jahre nach ihrer Eröffnung im Jahre 1996 wurde die von Peter Zumthor neugebaute Therme von Vals unter Denkmalschutz gestellt. Das Gebäude ist ein Quader aus übereinandergeschichteten Steinplatten. Durch das Zusammenspiel von Wasser, Stein und Licht wird eine Erfahrungswelt geschaffen, in der es dank der Lichteffekte, der Spiegelungen auf dem Wasser, der verwendeten Baustoffe und der Räumlichkeiten keinen Platz für Eintönigkeit gibt.


Die kleine Schweizer Gemeinde Vals (1000 Einwohner) liegt in Graubünden zwischen Zürich und Locarno. Seit hundert Jahren ist sie durch die Nutzung ihrer warmen Bergquelle (29°C), vor allem für ein Thermalbad, bekannt.
Als in den 80er Jahren der Besuch des Touristenkomplexes zurückging, be- schloss die Gemeinde, ein neues Thermalbad zu bauen. Peter Zumthor bekam den Zuschlag.

Von der Straße aus sieht man nur eine große Mauer, die aus flachen Steinen zu be-stehen scheint und breite, spaltenförmige Öffnungen aufweist. Aus der Nähe erkennt man übereinandergeschichtete Steinplatten aus Valser Quarzit, der zwei Kilometer von der Therme entfernt gewonnen, dann mit der Steinsäge millimetergenau zurechtgeschnitten, nummeriert und exakt platziert wurde – mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks.

Mit seinem Gebäude erneuert Zumthor das Konzept des Thermalbads und hält sich gleichzeitig strikt an dessen Vorgaben. Der Kontakt mit dem Wasser führt immer zu einer Veränderung. Aber es geht nicht nur um die Wirkung der mineralischen Bestandtei-le des Wassers: Durch das gelungene Zusammenspiel von Wasser, Stein und Licht wird eine zugleich geistige und sinnliche Erfahrungswelt geschaffen – eine Reise von der Helligkeit in die Dunkelheit, von der Nacht in den Tag, von der Fröhlichkeit des großen Bades in die Einsamkeit einer abgelegenen Grotte.

Hier taucht man aus dem öffentlichen Raum in die Privatsphäre ein: durch einfaches Durchqueren von Bereichen, die eher an Landschaft als an Architektur erinnern: Eine Landschaft aus Irrgärten und Tunneln, in der man die gesamte Geologie der Berge lesen kann.
 



360° - Geo
ARTE Info
ARTE Kultur
ARTE Magazin
ARTE Pro
ARTE Reportage
ARTE Shop
ARTE und das Kino
Alles über ARTE
Almodovar
Angkor
Art Brut
BERLINALE 2004
Baal
Beethovenkonzert
Buchtipps
Building Big
Buster Keaton
Chaplin
China
China
China
DVD-News
Das Forum der Europäer
Das Gehirn - Genie mit Gefühl
Das große Quiz
David Zinman dirigiert...
Der Felsen
Die Kathedralen
Die Nacht/La Nuit
Dinge des Lebens
Diva!
Easy Rider
Erweiterung der EU
Fahrenheit
Fernsehfilm
Festivals
Films Noirs
Francis Bacon
Freud
Geburt d. Christentums
Geschichte am Mittwoch
Heiner Goebbels
Interaktives Videoprojekt "Web-Kam"
Interviews
Japan
Jean Gabin
Johannes-Passion
Karambolage
Kino-News
Kollektion Baukunst!
Kontakt & Forum
Kubrick ... im Mond!
Kultur Digital
Kurzfilm
Kurzschluss
LOLA
Legendäre Zugreisen
Lust d. Frauen
MangARTE
Marie und Freud
Metropolis
Mit offenen Karten
Music Planet 2Nite
Newsletter
Oper
Ozu
Pädophilie
Robert Redford
Schizophrenie
Sens Dessus Dessous
Sinnesfreuden
Spiele & mehr
Stellenangebote
Sturm über Europa
Sylva
Tanz
Theaterlandschaften
Tracks
Verschwörungs-theorien
Violinen - Saitensprung
Von null auf 42
Voyages, voyages
Was uns auf den Nägeln brennt
Wetter
Wissenschafts-Magazin
Wunder von Bern
Zu Tisch in ...