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Archimède Europäisches Wissenschaftsmagazin von Philippe Boulanger, Jean-Jaques Henry, Pierre Oscar Levy, Hervé This und Gero von Boehm

La Sept ARTE

Frankreich 1998

01. Dezember 1998

   Unterwasserwanzen.
Unter Wasser sind Geräusche über größere Distanzen wahrzunehmen als in der Luft. Wissenschaftler in Kiel arbeiten zur Zeit an neuartigen Hydrophonen, hochsensiblen Unterwassermikrophonen, mit denen sich Schallübertragung im feuchten Element messen und aufnehmen läßt.
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   Praxis: Der Feind meines Feindes.
Seit der Mensch gezielt Landwirtschaft betreibt, ist seine Ernte von Schädlingen und Krankheiten bedroht. Der moderne chemische Pflanzenschutz hat große Erfolge zu verzeichnen, doch seine Strategie birgt auch viele Nachteile. Eine echte Alternative ist der biologische Pflanzenschutz, der sich das Gesetz von Fressen und Gefressenwerden zunutze macht.

 

   Blick in die Zelle.
Um ein so komplexes Gebilde wie das menschliche Gehirn zu verstehen, das aus hunderttausenden Nervenzellen besteht, muß man zuerst wissen, wie ein einzelnes Neuron funktioniert.

 

   Experiment: Die Kunst des Messens
In einer weiteren Folge historischer Experimente zeigt Archimedes, daß Maß und Zahl Einzug in die Wissenschaft des 18. Jahrhunderts hielten. Das Interesse der Naturwissenschaftler wandelte sich vom Beobachten und Interpretieren der Phänomene zur mathematischen Beschreibbarkeit. Denn die Voraussetzung für die Entschlüsselung der Weltkräfte ist die Kunst des Messens. So entstand eine echte Experimentierkultur - die Welt wurde durch Experimente konstruiert. Als Prinzip galt und gilt: Jedes Experiment muß von anderen Wissenschaftlern nachvollzogen werden können.

 

   Porträt: Günter Tembrock
Er gilt als „Herr der Stimmen". Professor Günter Tembrock, Berliner Zoologe und Verhaltensbiologe, hat an der Humboldt-Universität in den vergangenen 40 Jahren das mit 300.000 Tonband-Aufzeichnungen europaweit größte Tierstimmenarchiv aufgebaut.

 

.Biblio.jpg (6193 octets)    Bibliographie
Es werden Bücher zu alltäglichen physikalischen Fragen, zur Kommunikation von Tieren und zum Artensterben vorgestellt.

 

  © 1998 ARTE G.E.I.E