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Archimède   15. Juni 1999/ 04. Juli 2000
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Die schönste Geschichte

  • La plus belle histoire du mondeDie schönste Geschichte der Welt, von Hubert Reeves, Joël de Rosnay und Yves Coppens. Erschienen in Frankreich bei "Le Seuil", in Deutschland im Gustav-Lübbe-Verlag.

Anne Dietrich
Ich würde Ihnen heute gerne das Buch "La plus belle histoire du monde" – "Die schönste Geschichte der Welt" vorstellen, geschrieben von Hubert Reeves, Joël de Rosnay und Yves Coppens, die Fragen zum Thema stellte Dominique Simonet, und erschienen ist das Werk bei "Le Seuil".

Das Buch erzählt die Geschichte der Welt, ausgehend von der Entstehung des Universums bis in unsere Zeit und wirft sogar einen Blick in die Zukunft. Es ist in drei Kapitel aufgeteilt, die allesamt äußerst spannend zu lesen sind. Der Teil, der sich mit dem Universum beschäftigt, erzählt davon, wie alles begann, danach geht es um die Entstehung des Lebens auf der Erde, basierend auf einigen Molekülen. Ganz besonders interessant an diesem Teil ist die Erkenntnis, dass in dieser Entwicklung eine große Schönheit liegt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich schließlich mit der Geschichte des Menschen.
Darin wird die Entstehung der ersten Hominiden vor 70 Millionen Jahren beschrieben und die gesamte Entwicklungsgeschichte bis in unsere Zeit mit dem Auftauchen des modernen Menschen. Die Texte unterstreichen die Schönheit des Lebens und des Universums. Ich denke da beispielsweise an die Entstehung der Farben, ein Kapitel, das von Joël de Rosnay verfasst wurde. Man findet in diesem Buch viel Poetisches, aber auch sehr viele wissenschaftliche Aspekte.

Was mich persönlich besonders interessierte, war die Frage nach dem Leben auf anderen Planeten, obwohl ich mich für Science-fiction ganz und gar nicht begeistern kann. Aber das Buch spricht von anderen möglichen Lebensformen, die unserer Existenz zwangsläufig sehr ähnlich sein müssten. Und genau dieser Aspekt macht das Buch für mich so spannend: Die mögliche Existenz anderer Welten, die mit unseren Lebensformen "zwangsläufig" vergleichbar wären, in denen sich jedoch die organischen Molekularverbindungen anders entwickelt haben.

  © 1999 ARTE G.E.I.E