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Intelligente Mode
An der Schwelle zum neuen
Jahrtausend beeinflusst die Wissenschaft alle Lebensbereiche - sogar die
Mode.
Am Massachusetts Institute
of Technology werden sogenannte "intelligente Kleidungsstücke"
entwickelt, die ihre Träger vollständig vernetzen und für
alle möglichen Medien immer verfügbar machen sollen. Die Brille
mit eingebautem Mini-Bildschirm und Internetanschluss ist bei den Studenten
besonders beliebt.
Prof. Arthur Pentland, Massachusetts
Institute of Technology:
"Mit einer solchen
Brille kann man sich nie mehr verlaufen. Denn sie hat ein eingebautes
Navigationssystem, das einem ständig eine Landkarte oder einen dreidimensionalen
Stadtplan zeigt. Als Tourist können sie sich die ganze Zeit damit
orientieren. Aber das System sagt Ihnen auch, wo Ihre Frau oder die anderen
Mitreisenden gerade sind. Sie müssen nicht mehr mühsam Pläne
aufklappen und zusammenfalten."
Ein anderes Beispiel für
intelligente Kleidung ist eine Brille mit einer winzigen eingebauten Kamera,
die alle Menschen, die man trifft, wiedererkennt, sobald sie einmal registriert
sind und einem dann deren Namen ins Ohr flüstert.
Man kann Elektronik aber auch dazu nutzen, viele biologische Werte zu
messen - zum Beispiel mit einem Kleidungsstück, das die Herzschläge
registriert und ständig auswertet. So können Krankheiten am
Herzen schon früh erkannt werden.
Es können auch ständig winzige Blutproben genommen werden, um
den Stoffwechsel zu kontrollieren - so kann man Probleme beheben, lange
bevor man tatsächlich krank wird.
"Sehr bald schon wird intelligente Kleidung von vielen Menschen getragen
werden - zuerst von Börsenmaklern und ähnlichen Berufsgruppen,
die ständig viele Informationen gleichzeitig brauchen. Etwas später
dann wird man solche Systeme immer öfter aus medizinischen Gründen
einsetzen. Und dann werden wir uns irgendwann alle so kleiden - es wird
etwas ganz Normales sein. Genauso wie Mobiltelefone auch zuerst selten
waren - und jetzt hat praktisch jeder eins."
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