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Archimède

08. Februar 2000



 

Ein seltsamer Radweg

Der Sachverhalt: Um sich im Synchrotron von Grenoble fortzubewegen, eignet sich das Fahrrad am besten. Der Teilchenbeschleuniger - ein kreisförmiger Ring von 840 Metern Umfang - und die dazugehörigen Forschungslabors liegen zu Linken unseres Radfahrers. Hier wird untersucht, in welche Interaktionen Materie und Röntgenstrahlen miteinander treten. Dazu beschießt man geeignete Proben mit Elektronen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit - also mit 300.000 Kilometern pro Sekunde - durch den Teilchenbeschleuniger bewegen. In einer Sekunde rast ein solches Teilchen demnach 357.000 Mal durch das Synchrotron. Unser Radfahrer benötigt zweieinhalb Minuten für eine einzige Umrundung.

Die Frage: Man gehe davon aus, dass fast das gesamte Personal das Fahrrad benutzt, um sich fortzubewegen. Zu welchen Interaktionen mit der Materie kann es kommen, wenn zur Stoßzeit in diesem engen Gang zwei Gruppen zerstreuter Forscher in entgegengesetzter Fahrtrichtung aufeinander prallen und sich ihnen ein Elektronenteilchen in den Weg legt? Sie haben zweieinhalb Minuten Zeit für die Antwort: archimedes@arte-tv.com
Die Auflösung finden Sie in zwei Wochen in unserer Archimedes -Rubrik.

  © 1999 ARTE G.E.I.E