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17. Juli 2001 |
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Die Haut So sieht die Oberfläche unserer Haut bei starker Vergrößerung aus. Diese Körperhülle, diese lebendige Barriere zwischen innerer und äußerer, feuchter und trockener Welt, setzt sich aus gleichmäßig geformten Zellen zusammen. Wir sind gänzlich von einem derartigen Netz aus gefurchten Hügeln und Tälern bedeckt. Die durchscheinenden Kügelchen sind Schweißtropfen, die über die Poren an die Oberfläche dringen. Die Haut zieht sich zusammen, atmet, transpiriert und befreit sich so von Körperschlacken. In 150facher Vergrößerung sieht unsere Epidermis wie eine zerklüftete Landschaft aus. Die oberen Zellschichten befinden sich in ständiger Erneuerung. Wenn diese Zellen an der Oberfläche erscheinen, sind sie bereits abgestorben. Sie wurden abgestoßen und von neuen Zellen aus tieferliegenden Schichten ersetzt. Hier ein Haar, ungefähr 180fach vergrößert. Seine Wurzel - die auf dem Bildschirm nicht erkennbar wird - verliert sich in der Epidermis. Hier - in diesem grauen Bereich in der Bildmitte - ist die Haut leicht eingeritzt. An dieser Stelle können wir die verschiedenen Zellschichten, aus denen sie besteht, verfolgen. Tief unten, lebende Zellen, deren Kerne hier und da zu erkennen sind. Sehen Sie - diese gleichmäßigen Blasen am unteren Bildrand. Darüber, diese flachen Zellen, in denen sich keine Flüssigkeit mehr befindet, bilden die oberen Schichten der Epidermis. In ihnen findet sich ein sehr widerstandsfähiges Protein - das Keratin - das ebenfalls in den Haaren, den Nägeln und den Zähnen nachweisbar ist. Die dicht nebeneinander liegenden Membrane bilden eine wasserdichte Schutzschicht für den Körper. Wenn wir ins Herz der Epidermis eindringen, erscheint in der Bildmitte eine schwarze Sichel. Das ist eine Art Druckknopf, dessen Aufgabe darin besteht, die einzelnen Zellschichten fest miteinander zu verbinden. Die weißen Streifen bestehen aus Lipiden, die für eine Begrenzung des Stoffwechsels mit der Außenwelt sorgen. Mehr Aufschluss gibt unser Mikroskop im Augenblick leider nicht... |
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