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Archimède

22. Februar 2000


 

Buchtipps

Serge Brunier: Das Universum - eine Reise in die Unendlichkeit. Kosmos
(in Frankreich unter dem Titel L´univers im Verlag Larousse-Bordas erschienen.)

„Wer seine Augen an das Himmelsgewölbe richtet, hat bereits begonnen, sich über Natur und Ursprung des Universums Gedanken zu machen" - so beginnt der Journalist Serge Brunier sein Buch Das Universum" - eine Reise in die Unendlichkeit. Das bloße Auge haben wir längst durch komplizierte Observatorien ersetzt. Kitt Peak in Arizona ist eines davon - hier steht die Sonne im Mittelpunkt des Interesses. Mit Riesenteleskopen auf der Erde und dem Hubble Weltraum Teleskop dringen Astronomen seit ungefähr 10 Jahren in Tiefen des Universums vor, die ehemals unerreichbar schienen. Die Milchstraße, die Galaxis, in der unsere Sonne nur ein Stern unter Hundertmilliarden anderen Sternen ist. Hier sieht die Milchstraße aus wie ein Sternennebel. Der großformatige Bildband zeigt viele atemberaubende, bisher unveröffentlichte Fotos. In leichtverständlichen Texten stellt der Autor klassische Theorien über den Weltraum neuen Forschungsergebnissen gegenüber.

Nancy Hathaway: Wie alt ist die Sonne und wie weit weg sind die Sterne? Limes Verlag.

Die amerikanische Wissenschaftsjournalistin gibt in ihrem neuen 'Begleiter durch Raum und Zeit und die Wunder des Weltalls' einen Überblick über die Geschichte des Universums, seine Zukunft und die Entwicklung der astronomischen Entdeckungen. Das Buch ist übersichtlich gegliedert und liest sich so spannend wie ein Roman. Mit vielen Zitaten aus der Weltliteratur und Beispielen aus der Kunst illustriert, bildet dieses Buch ein informationsreiches Kaleidoskop über den Himmel. Der Leser erfährt spielerisch alles, was er wissen möchte, von einem Universum, das viel weiter ist, als wir es uns vorstellen können.

Ulrich Walter: Zivilisationen im All - Sind wir allein im Universum ? Spektrum Verlag.

Ein Start ins All. Beinahe schon Alltag geworden, übt dieses Ereignis trotzdem immer noch eine ungeheure Faszination auf Mitarbeiter und interessierte Beobachter aus. Bei der D2 Mission 1993 dabei: der Wissenschaftsastronaut Ulrich Walter. Immer wieder wurde er nach seiner Reise ins All gefragt, ob er dort irgendeiner Form von Leben begegnet sei. Anlass für ihn, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Gibt es Zivilisationen im All?
„Ich bin davon überzeugt, dass es innerhalb unserer Milchstraße keine weitere Zivilisation gibt, aber im gesamten Universum sind wir sicherlich nicht allein."
W
enn wir auch von fremden Zivilisationen im Orbit nichts wissen, so können wir uns doch vorstellen, selbst einmal im All zu leben - in internationalen Raumkolonien - aus Schwerkraftgründen in einem ringartigen Karussell, in das ganze Städte mit Grünflächen gebaut werden. Auch darüber macht sich der Wissenschaftler in seinem Buch Gedanken.

  © 1999 ARTE G.E.I.E