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Beim Optiker
Diese Standardtafel, bei Augenärzten,
Optikern und in Augenklinken seit Jahrzehnten als Grundlage der bekannten
Sehtests in Gebrauch, muss immer öfter anderen Vorrichtungen auf elektronischer
Basis weichen.
Wieviele Patienten haben dabei - geleitet vom Zeigestock ihres Therapeuten
- alle ihre Kräfte mobilisiert und ein Höchstmaß an Konzentration
aufgewendet, um selbst die winzigsten Buchstaben auf der Tafel entziffern
zu können, ohne zu ahnen, welch rätselhaftes Geheimnis sich dahinter verbirgt.
Die Tafeln in Frankreich beinhalten nämlich ein umgekehrtes Akrostichon.
Die ersten Buchstaben einer Zeile von unten nach oben gelesen, ergeben
das Wort M-O-N-O-Y-E-R-D-M - also Monoyer DM. Und nimmt man nun die letzten
Buchstaben jeder Zeile, erhält man den Namen Ferdinand. Monsieur Ferdinand
Monoyer, Doktor der Medizin und Erfinder des Sehtests, der seinen Namen
und seine verborgene Unterschrift trägt. Man kann also durchaus über einen
scharfen Blick verfügen und trotz allem etwas übersehen, wenn man nicht
weiß, auf welche Details zu achten ist.
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