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04. April 2000 |
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Buchtipp: Geschichte des Lebens
Pierre Tambourin Aber nicht nur das: Man kümmert sich auch um die Widersprüche zwischen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen. So wird beispielsweise die Diskussion um die Spermien aufgegriffen, bei der es seinerzeit einfach darum ging, ob der Mensch aus unterschiedlichen Zellen hervorgeht, die sich nach und nach zu einem Embryo, dann zu einem Fötus und schließlich zu einem organisierten menschlichen Wesen entwickeln, oder ob die Spermien in ihrem Innern schon ein winziges Wesen in sich tragen, das nur noch wachsen muss, um zu einem organisierten menschlichen Wesen heranzureifen. Dies ist also ein ganz ausgezeichnetes Werk mit außerordentlich zahlreichen Verweisen und einer unglaublichen Liebe zum Detail. Ich bin davon überzeugt, dass all jene, die gerne mehr erfahren möchten über die Entstehung der großen Ideen und der ganz wichtigen Entdeckungen, viel Freude an diesem Buch haben werden. Man sollte es ganz ausführlich lesen - die Mühe lohnt sich. |
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