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Der CD-Spieler
Wie funktioniert eigentlich
ein CD-Spieler?
Um das zu untersuchen, legen wir eine CD ein und schauen, was im Innern
des Gerätes passiert. Auf der Unterseite sendet eine optische Vorrichtung
einen intensiven, stark gebündelten Laserstrahl aus. Dieses Lichtbündel
wird über einen kleinen Spiegel auf eine optische Linse geleitet und schließlich
auf der Unterseite der CD fokussiert. Dort durchdringt das Licht zunächst
eine transparente Schutzschicht aus Kunststoff und trifft dann auf eine
mit winzigen Löchern versehende Metallfläche. Diese kleinen Löcher reflektieren
das Strahlenbündel nun weniger stark als die übrige Fläche der CD. So
variiert die Intensität des Lasers beständig, abhängig davon, ob sein
Licht auf eine solche Vertiefung trifft oder nicht. Dreht sich die CD
nun, entsteht ein Lichtstrahl variabler Stärke, der nun wieder über eine
Linse und einen solchen Spiegel auf diesen Photodetektor geleitet wird.
Ein Photodetektor ist ein System, das in Abhängigkeit einer auf seine
Sensoren auftreffenden Lichtmenge einen elektrischen Strom erzeugt. Je
schwächer der Lichtstrahl, desto kleiner der elektrische Strom; je stärker
das Licht, umso größer die Stromstärke. Dieser beständig wechselnde elektrische
Strom wird nun in den elektronischen Schaltkreisen des Gerätes in die
binären Zahlen 0 und 1 verwandelt: Ein hoher elektrischer Strom führt
zu einer 1, eine geringe Stromstärke wird als 0 interpretiert. Die zahllosen
Kombinationen von Einsen und Nullen entsprechen einer Frequenz mit einem
bestimmten Pegel. Schließlich werden diese Informationen den Lautsprechern
zugeführt, die die Luft ihrer Umgebung in Schwingungen versetzen. Und
diese Schwingungen sind es, die unser Ohr schließlich als Musik wahrnimmt.
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