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26. Juni 2001 |
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zu den Perspektiven der Genom-Forschung Hintergrundinformationen zur Anzahl der Gene des Menschen und des Fadenwurms Ausführliche, gut verständliche Informationen zur Alzheimerschen Krankheit, u.a. mit Hinweisen zur Rolle der Präsenilinen bei der Entstehung der Krankheit |
Ein
Wurm im Dienst der Forschung Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, machten sich jetzt zwei Münchner Biologen daran, die Bedeutung der Geninformationen in einem kompletten Organismus zu entschlüsseln. Dazu haben sie den
gerade nur einen Millimeter langen Fadenwurm auserkoren. Caenorhabditis
elegans oder kurz C. elegans heißt der Winzling. Prof. Ralf Baumeister,
Genzentrum, Universität München: Seit 1998 ist jeder
Baustein von C. elegans' exakt 19.099 Genen bekannt. Nun gilt es, die
Funktionen dieser Gene zu entschlüsseln. Hierzu werden gezielt einzelne
Gene des Wurms ausgeschaltet und der Funktionsverlust, etwa "Vergesslichkeit",
später ausgeglichen. Dabei wird dem Tier unter dem Mikroskop ein
gesundes oder manchmal auch ein fremdes Gen injiziert. Prof. Ralf Baumeister,
Genzentrum, Universität München: Wie ähnlich die Funktionen der Gene bei Mensch und Wurm sind, zeigt sich auch in der Schmerzforschung. Die Würmer reagieren auf den heißen Laserstrahl und weichen der Wärmequelle aus. Bisher konnte gezeigt werden, dass bei diesem Verhalten die gleichen Gene im Spiel sind wie beim Menschen. Selbst herkömmliche Schmerzmittel wirken bei dem Würmchen. Das eröffnet vollkommen neue Perspektiven: Schon bald wird man mit Milliarden von kleinen Fadenwürmern in Roboterlabors nach neuen und nebenwirkungsarmen Medikamenten suchen. Damit könnte der kleine Wurm Millionen Labormäusen das Leben retten. |
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