Metropolis vom 23.06.2001 um 21.40 Uhr
Kulturmagazin, ZDF
Wiederholung in der Nacht vom 24. zum 25.06 um 01.00 Uhr

  Das Interview: David Hockney in der Bundeskunsthalle Bonn

Eine Übersicht über das malerische Schaffen von David Hockney hat es seit mehr als 30 Jahren nicht gegeben. Vom 1. Juni bis zum 30. September sind Arbeiten des bedeutendsten englischen Künstlers in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen. Hockneys Malerei feiert die Schönheit des Lebens. Ihre Diesseitigkeit macht sie aber nicht vergänglich, sondern immer wieder aktuell. Der Titel der Ausstellung: "Exciting Times Are Ahead!". Das bestätigt das Interview, das METROPOLIS-Autor Gero von Boehm mit dem Meister führt.

 
 

Ausstellung: "Exciting Times Are Ahead" vom 01.06. bis zum 30.09.01
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich Ebert Allee 4
53113 Bonn
Tel.: 0228 - 9171 - 200
http://www.bundeskunsthalle.de/
Öffnungszeiten:
Di. u. Mi.: 10.00h - 21.00h
Do. - So.: 10.00h - 19.00h
Tickets unter: 0800 - 175 275 0
Katalog zur Ausstellung: David Hockney. Exciting times are ahead, Bonn 2001

Buchtipps:
Melia, Paul/Luckhardt, Ulrich: David Hockney. Paintings, Aug. 2000, PRESTEL VERLAG, MUENCHEN.
Luckhardt, Ulrich: David Hockney: A Drawing Retrospective, 1954-1995. März 2001, THAMES & HUDSON, engl


 

Das Ereignis: Europa im Fluß

Die gewerbliche Flößerei gehört seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts der Vergangenheit an. Für eine Kunstaktion wird nun ein Großfloß gebaut. Es soll binnen 50 Tagen mit ca. 100 Künstlern an Bord Rhein abwärts nach Rotterdam schwimmen und an verschiedenen Stationen Halt machen, an denen Musik- und Theateraufführungen stattfinden werden. Die Wiederbelebung einer alten Tradition in einem Völker verbindenden Projekt, das am Tag der Sendung in Straßburg startet. Für METROPOLIS spricht Frank Eggers mit Organisatoren, Flößern und Floßbauern.

 
 

Ausführliche Informationen (Reiseroute/Kulturprogramm etc.) zu "Europa im Fluss", das am 24. Juni in Straßburg beginnt, unter: http://www.europa-im-fluss.org

Flößermuseen:
Flößermuseum Unterrodach
Kirchplatz 8
96364 Marktrodach
Tel: 09261 60310
Fax 09261 603150
Besonderheiten/Themengebiete: Bibliothek und Videothek zum Thema Flößerei, Flößerei, Original-Flöße

Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter
Kellerstr. 16
53639 Königswinter
Telefon: (0 22 23) 37 03
Fax: (0 22 23) 90 92 72
Internet: http://www.siebengebirgsmuseum.de
E-Mail: siebengebirgsmuseum@t-online.de

Buchtipp:
Ausstellungskatalog: "Flößerei auf dem Rhein", Bouvier Verlag, 1989/1999


 

Der Schwerpunkt: Auf den Spuren der Königin von Saba

Die Königin von Saba ist eine der großen legendären Gestalten des Orients. Im Alten Testament wird ihr prunkvoller Besuch bei König Salomon geschildert. Für ihre tatsächliche Existenz konnte bis heute kein wissenschaftlicher Beweis erbracht werden. Doch gab die mythische Königin einer ganzen Kulturepoche ihren Namen. Deutsche Archäologen spüren im Jemen der sabäischen Kultur nach und hoffen, bei den Ausgrabungen in Ma´rib bis in die Zeit des 10. Jahrhunderts vor Christus vorzustoßen, jener Zeit also, da die Königin von Saba gelebt haben soll. METROPOLIS-Autor Christoph Spielberger besucht die Ausgrabungen.

 
Marib / Jemen
 

Ausgrabungsort:
Der Jabal al-'Awd befindet sich im Verwaltungsdistrikt Ibb südlich des Wadi Bana. Der Fundplatz liegt in etwa 3000 m Höhe.

Ansprechpartner:
Holger Hitgen
Deutsches Archäologisches Institut
Orient-Abteilung, Außenstelle Sana'a
c/o Auswärtiges Amt
Deutsche Botschaft Sana'a/Jemen
D-11013 Berlin
Tel.: 00967-1-218 474
Fax.: 00967-1-203 226
E-Mail: dai.sanaa@y.net.ye

Museum mit ständiger Ausstellung:
Staatliches Museum für Völkerkunde
Maximilianstr.42
80538 München
Tel: 0 89 - 21 01 36 0
Fax: 0 89 - 21 01 36 47
Internet: Deutsches Archäologisches Institut: http://www.dainst.de/de/pro/jabal.html

Buchtipps:
B. Vogt, Ein Schatzfund und seine unabsehbaren Folgen - Alpinarchäologische Untersuchungen des DAI am Jabal al-Awd/Provinz Ibb, Jemen Report 1, 1999, 5 ff.; Jemen.

Kunst und Archäologie im Land der Königin von Saba.
Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien 1998/99 (1998) Kat. Nr. 416.

H. Hitgen, Jabal al-'Awd - Ein qatabanisch-himyaritischer Fundplatz in den Bergen von Ibb, in: B. Vogt/ I. Gerlach/ H. Hitgen, Die Erforschung Altsüdarabiens. Das Deutsche Archäologische Institut Sana'a auf den Spuren des Sabäerherrschers Karib'il Watar, Nürnberger Blätter zur Archäologie 15, 1998/1999, 144 ff.

H. Hitgen, Jaäbal al-'Awd - Ein Fundplatz der Spätzeit im Hochland des Jemen, in: Staatliches Museum für Völkerkunde (Hrsg.), Im Land der Königin von Saba. Kunstschätze aus dem antiken Jemen (1999) 247 ff.

 

  Die Reportage: Der Stargeiger Vengerov und das Ensemble Virtuosi

Klassikfrühling in Wien. Die bekanntesten Encore-Stücke der Klassik wurden dort in einer ungewöhnlichen Besetzung gespielt: mit zwölf Geigen. Eine von ihnen spielte der Ausnahmekünstler Maxim Vengerov, die anderen elf das Violin-Ensemble "Virtuosi". Für das Programm haben die Musiker Stücke von Paganini über Brahms bis Dvorák ausgewählt. Das Wiener Konzert wird von EMI Classics Ende Juni auf einer CD veröffentlicht. Eine ausgedehnte Tournee durch Europa und Asien schließt sich ab Juli an. Für METROPOLIS beobachtet Beatrix Conrad das Ensemble.

 
 

Tourdaten:
29. Juni England: Premiere, RFH London,
1.Juli Frankreich: Saint Denis Festival, Paris
3.Juli Litauen: Vilnius Festival
5. Juli Schottland: Glasgow Royal Concert Hall
9. Juli Portugal: Virtuosiat Algarve
11. Juli Portugal: Vengerov/Papian Recital, Sintras
13.Juli Deutschland: Ludwigsburg Festival
16. Juli Griechenland: Erodicus Aticus Theater, Athen

http://www.emiclassics.com/frameset_artists.htm


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Gewinnen Sie "Vengerov and Virtuosi" erschienen bei EMI Classics

 

  Das Essay: Bayern eröffnet sein "Museum der Phantasie"

Lothar-Günther Buchheim ist ein umstrittener Mensch. Wo er auftaucht, gibt es laute Töne. Der 83-jährige Kunstsammler und Autor des Welterfolgs "Das Boot" liebt das Granteln, das Anecken. Provokation ist seine Leidenschaft. "Sesselfurzer" oder "Gulli-Ratten" sind nur zwei der Koseworte, die er den Menschen gab, die seine Museumsträume - vergeblich - durchkreuzten. Mit "Kotzbrocken" oder "Poltergeist" betitelten die Nachbarn im Städtchen Feldafing im Gegenzug den alten Buchheim, dessen Museum sie partout nicht haben wollten. 30 Jahre lang ging der Streit um das "Museum der Phantasie" - jetzt steht es da in voller Pracht - das METROPOLIS-Essay von Wolfgang Herles und Peter Sydow.

 
© [meteme.de]
 

Das Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See ist seit dem 24. Mai 2001 für Besucher geöffnet.
Ausreichende Infomationen findet man unter der museumseigenen Homepage.
Buchheim Museum
Am Hirschgarten
1 82347 Bernried
Info-Telefon: 08158 - 99 70 60
Fax: 08158 - 99 70 61
E-Mail: info@buchheimmuseum.de
http://www.buchheimmuseum.de/
Website mit Biografie, Bibliografie und Infos zu Buchheims Expressionismus-Sammlung.

 

  Das Porträt: Les Two Freds - die Lieblings-DJs der Haute Couture

Unter den französischen DJs sind Frédéric Sanchez und Frédéric Badou die Stars. Gaultier, Prada, Valentino und Jil Sander, alle lieben "Les Two Freds". Sie beschallen die Défilées der Haute Couture. Wenn Ende Juni die Schauen der Men's Fashion in Mailand die Mode-Saison eröffnen, sind die zwei Freds mit dabei. Mode und Musik wirken wechselseitig als emotionale Verstärker. Und die Frédérics wissen am besten, wie man Sound und Marke, Pop und Haute Couture, Kunst und Kommerz verschmelzen läßt. Die DJs liefern aber nicht nur den Sound der Catwalks, sondern betreiben auch eine Musik-Galerie im Pariser Marais. Dort trifft METROPOLIS-Autorin Bianca Charamsa die trendigen Tonkünstler.

 
 

Galerie und Plattenladen:
Espace Frédéric Sanchez
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 12:00-20:00
5, rue Sainte Anastase
75003 Paris
Tel.: ++33 1 44 54 89 54
Fax.: ++33 1 44 54 89 50
E-Mail: fred-fred@noos.fr
Artikel in beautyspot.com: http://www.beautyspot.com/features/apr29.htm
Artikel in PageSix.com: http://www.page6.com/fwd/insider/04232001/insider0423200111.htm

Buchtipp
Ulf Poschardt: Anpassen. Rogner & Bernhard 2001